|
|
Meine Lieben,
|
von Herzen begrüße ich Euch alle in dieser besonderen und für uns alle herausfordernden Zeit, einer Zeit, die wir in einem solchen Extrem alle noch nicht erlebt haben. Die übergroße Hitze ist für uns alle eine große Prüfung, eine große Herausforderung. Für manche, die in beengten räumlichen Verhältnissen wohnen, eine fast unaushaltbare Situation. Zudem ist dieses Jahr gezeichnet unter dem Symbol des Feuerpferdes, was die energetische Komponente noch weiter verstärkt. Ja, wie schön wäre es, wenn ein sogenannter normaler Sommer wäre, in dem uns die Sonne wärmt und nährt, in dem die Sonne, mit unserem Herzen verbunden, uns Kraft schenkt und Freude und Unternehmungsgeist und vielleicht auch ein bisschen Übermut. Doch wie weit sind wir von all dem, was wir in einem normalen Sommer erleben können, entfernt!
|
Nach meinem Dafürhalten symbolisiert dieser Hitzezustand die Entwicklung der Menschheit, die Entwicklung des Planeten. Wenn wir uns die Änderungen auf der Erde, die in den letzten paar Jahren geschehen sind, vor Augen führen, so sehen wir, dass viele Dinge aus dem Ruder gelaufen sind, sie sind nicht mehr in Ordnung. Es besteht keine natürliche Begrenzung. Entscheidungen werden nicht maßvoll und achtsam getroffen, sondern im Extrem, im Übermaß. Die Entwicklung der Menschheit ist tatsächlich überhitzt. Viele technologische Entwicklungen geschehen in rasender Geschwindigkeit. Ohne die Richtung zu wissen, wird entwickelt und entwickelt, und niemand kann abschätzen, wohin die Entwicklung, zum Beispiel mit der Künstlichen Intelligenz, tatsächlich führen wird. Es ist genauso wie das Wetter: zu schnell, zu unüberlegt. Die Menschheit befindet sich im Verbrennungsmodus, in dem viele wertvolle Aspekte ganz einfach verbrannt werden, ausgelöscht, ohne dass die wesentlichen Fähigkeiten des Menschen, wie Achtsamkeit und Sorgfalt, Ordnung, Liebe, Achtung und Frieden noch eine Rolle spielen.
|
Und es ist ganz natürlich, dass diese Situation uns alle belastet, uns viel Kraft kostet, und da und dort vielleicht sogar Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Lebens und an der Richtigkeit unserer persönlichen Lebensführung kommen lässt. Und trotzdem: Wir können diesem Treiben, das uns so klar vor Augen steht, nicht tatenlos und reaktionslos zusehen. Es ist uns bewusst, dass die Welt sich in einer extremen Situation befindet, und wir alle, die guten Willens sind, sind aufgerufen, dagegen zu halten: In der rasenden Schnelligkeit bedächtig sein, langsam, in dem lauten Getöse still, in der Unüberlegtheit geordnet, in der enormen Gier nach Macht und Geld bedächtig, bescheiden und demütig.
|
Ihr mögt mich wohl fragen, ob ich glaube, dass das, worüber ich gerade spreche, sinnvoll ist, ja eine Änderung bewirken kann: Und ich kann nur sagen, es ist das Einzige, das wir tun können. Wir dürfen dieses Extrem ausgleichen, wir dürfen zusammen andere Meinungen haben, diese Meinungen offen zur Kenntnis zu bringen. Wir dürfen anders sein, als es uns derzeit die Welt zeigt, und ich bin überzeugt, es gibt viele, viele Menschen auf dieser Welt, die dagegen halten, die sich nicht von all dem, was derzeit Up-to-date ist, beherrschen lassen, die sich nicht kleinkriegen lassen von dem, was derzeit das Maß aller Dinge zu sein scheint.
|
|
|
|
|
|
|
In diesem Zusammenhang bin ich glücklich, das Seminar „Heilung des Herzens“ am 12. und 13. September halten zu dürfen. Wie wunderbar passt dieses Thema in diese Zeit. Wie wichtig ist es für alle von uns, unser Herz zu heilen, um genug Kraft und Freude zu besitzen, den Weg, der herausfordernd ist, auch gehen zu können. Das Herz als Zentrum unseres Wesens bedarf Heilung. Unser Herz ist nicht unbelastet von all dem, was wir erleben, und gerade in dieser Zeit benötigt es unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit, unsere Sorgfalt und unsere Liebe zu uns selbst, um diese Situation tatsächlich bewältigen zu können und dem derzeit vorherrschenden Trend kraftvoll gegenüber zu treten. Ja, wir sind gefordert und Ja, wir könnten uns natürlich Szenarien vorstellen, in denen wir leichter und friedvoller leben könnten. Doch es hilft diese Vorstellung nichts. Es hilft auch nichts, dass wir gekränkt oder beleidigt sind oder dass wir zweifeln oder sogar verzweifeln. Nein, der Weg ist es, aufzustehen und kraftvoll die eigenen Überzeugungen zu leben. Es geht nicht darum, dass wir in die Öffentlichkeit treten sollen. Es geht darum, dass wir das zur Änderung dieser Situation beitragen, was wir beitragen können, und dies ist Heilung unseres Wesens. Heilung unseres Herzens. Dadurch strahlen wir eine andere Energie, eine Gegenenergie aus, die der Welt Hoffnung und Zuversicht geben kann. Wir sind nicht nur zur Freude auf dieser Welt. Natürlich ist Sich-freuen etwas Wunderschönes, und wir würden es am liebsten jeden Tag den ganzen Tag erleben. Jedoch sind wir auch auf dieser Welt, um unsere Aufgaben, die wir uns vorgenommen haben, bevor wir noch nicht inkarniert waren, in dieser herausfordernden Zeit tatsächlich auch zu erfüllen.
|
|
Ich habe viele dieser Gedanken in einem Interview, das ich kürzlich gegeben habe, zusammengefasst. Unter dem nachfolgenden Link könnt Ihr dieses Interview lesen:
|
|
|
|
|
|
|
|
Und wir kommen in unsere Stille und in unsere Ruhe. Wir begeben uns an einen Ort, an dem wir diese Ruhe und Stille in uns selbst finden können. Wir schließen die Augen – und atmen ruhig – und ruhig – und ruhig. Wir atmen ein und lang aus, sodass Entspannung in uns Platz greift. Wir atmen ein – und lange aus durch den Mund. Durch die Nase ein und durch den Mund aus – langsam ausatmen. Und wir lassen diese Entspannung durch unseren ganzen Körper fließen. Wir bewegen langsam den Kopf, drehen ihn nach rechts und links, beugen ihn und strecken ihn im Genick. Wir lassen die Spannung unserer Schultern los, lassen die Arme sinken und atmen, und kommen uns näher und näher. Wir lassen die Welt Welt sein – lassen wir es draußen. Beruhigen wir unsere Gedanken, lassen wir das, was uns vielleicht gerade belastet, los – erkennen wir es an, und sind wir bereit, alles loszulassen, was uns davon trennt, in dieser Meditation uns selbst zu erleben.
|
Und wir kommen zu uns – sind uns nahe, und richten unsere Aufmerksamkeit auf unser Herz. Was ist es denn, dieses Herz für uns? Ja, es pumpt unser Blut durch unsere Adern, es schlägt rhythmisch, vielleicht 50, vielleicht 60, vielleicht 80 mal pro Minute. Das ist der körperliche Aspekt, wobei niemand weiß, woher das Herz tatsächlich seine Kraft bekommt, um zu schlagen – und zu schlagen – und zu schlagen.
|
Wir wissen es schon. Das Herz schlägt, weil die Gefühle, die wir im Herzen tragen, die Liebe, der Frieden, die Achtsamkeit, die Sorgfalt, das Mitgefühl, die Demut, weil all diese Gefühle unser Herz stärken. Gefühle sind das, wovon das Herz lebt, Gefühle sind das, was unser Herz braucht. Freude braucht unser Herz, und Liebe zu sich, und Frieden mit allem, was wir jemals erlebt haben. Und Sorgfalt, nicht zu viel, nicht zu wenig – bedächtig – bedächtig – still – langsam – ruhig. Doch diese Ruhe ist nur eine scheinbare. Es ist nicht Ruhe um der Ruhe willen.
|
Ja, zu Beginn, wenn man zu meditieren beginnt, will man in die Ruhe und in die Stille kommen. Doch dann, wenn man Erfahrung mit der Meditation hat, dann beginnt diese Ruhe eine besondere Bedeutung zu bekommen. Diese Ruhe ist mit einer erhöhten Aufmerksamkeit, mit einem erhöhten Interesse an sich selbst verbunden, mit einer Neugierde: Was kann ich erleben in diesen Minuten der Meditation? Was will ich denn erleben? Was will ich an mir heilen? Was will ich denn endlich heilen? Was will ich loslassen? Wo habe ich noch einen Handlungsbedarf in mir – und an mir? Wo beobachte ich mich denn vielleicht nicht so? Wo glaube ich denn drüberwischen zu können und mir selbst zu sagen: Ach, das geht schon, das ist schon genug. Das ist tief genug. Es mag sein, dass es tief genug ist. Doch sagen tut es uns nur unser Herz.
|
Also sprechen wir mit ihm: Was kann ich tun für Dich? Wo ist eine Energie blockiert? Wo ist etwas in mir blockiert, was mich hindert, einen Schritt zu tun? Wo bin ich absichtsvoll? Was heißt denn das überhaupt, absichtslos und absichtsvoll?
|
Absichtslos heißt: Ich strahle Liebe aus, oder Frieden, doch ich will nichts dafür. Ich will nicht einmal, dass Du mir dankbar bist, wenn ich Dir etwas schenke. Es ist nicht verbunden damit, wenn ich Dir etwas schenke, dass Du mir dankbar bist, und mir vielleicht dann auch ein Geschenk machen musst. Nein, absichtslos heißt, in der Unabhängigkeit zu sein. Aus Liebe Dinge zu tun, Änderungen an sich selbst vorzunehmen. Aus Liebe dem anderen zuzuhören, aus Liebe dem anderen zu sagen: Mein Liebes, es ist Dein Leben. Besprechen wir es doch. Doch sei Dir bewusst, die Änderung kann ich nicht für Dich vornehmen. Ändern musst Du Dich selbst. Deiner Mutter vergeben musst Du, und darfst Du, und sollst Du und kannst Du. Und Du willst es.
|
Wir alle haben Eigenverantwortung für unser Leben. Wir alle können manifestieren. Wir alle sind in der Lage, Dinge zu ändern, weil dies ein Teil unserer göttlichen Schöpfung ist. Manifestieren – geschehen lassen, nicht mit Druck, sondern erkennen, in der Selbstbeobachtung und in der Selbsterkenntnis: Was brauche ich denn von mir? Und wieviel Zeit geben wir denn diesen Überlegungen? Was brauche ich denn von mir? Und ich beobachte mich, wie ich bin, wie ich handle.
|
Ich handle ja so, wie ich bin. Die Taten entstehen aus unserem Sein, aus unserem Bewusst-Sein. Aus unserem persönlichen Bewusstsein entstehen unsere Taten. Unser persönliches Bewusstsein prägt unseren Geist und prägt unseren Körper. Und deshalb ist dieses Herz für uns alle so wichtig, weil Gefühle in diesem Herzen diese dominante Rolle spielen, dass das Herz diese dominante Rolle in unserem Wesen spielen kann.
|
Das Herz ist das Zentrum. Das Herz bestimmt. Das Herz ist mit allem verbunden. Das Herz, wie die TCM sagt, hat eine Energie. Diese Energie ist das Shen. Das Shen ist unsere Beziehung zum Göttlichen. Das ist unser Zentrum. Das Chakra, das die oberen Chakren mit den unteren verbindet. Das in der Mitte unseres Wesens ist. Direkt hinter dem Brustbein vor der Wirbelsäule. Und das physische Herz, das ist viel weiter links, und das physische Herz und das Herzchakra sind miteinander verbunden, oder sollen miteinander verbunden sein. Und dieser energetische Kanal braucht unsere besondere Aufmerksamkeit bei der Heilung unseres Herzens.
|
Und vergessen wir nicht, wir dürfen das tun. Wir sind privilegiert. Die Botschaften liegen für uns bereit, für jeden von uns. Ob wir jetzt zu einem Seminar kommen oder nicht: Die Botschaft ist in Dir. Die Botschaft ist in mir. Unser Potenzial in unserem Herzen ist unendlich.
|
Das ist es, was zählt. Das ist es, womit wir uns tatsächlich verbinden können. Ich bin wertvoll, ohne etwas zu tun. Ich bin wertvoll, indem ich geschehen lasse, indem ich Änderung und Loslassen geschehen lasse. Ich erkenne, dass etwas in mir ist, was mich behindert zu sehen, die Wahrheit zu sehen. Das Wissen zu erlangen, Frieden zu halten, etwas was mich behindert, eine Emotion. Und wir lassen diese Emotion da sein.
|
Ich habe es oft und oft gesagt, und ich sage es wieder: Wir lassen diese Emotion da sein. Denn nur wenn wir sie da sein lassen, wenn wir sie anerkennen, wenn wir sie akzeptieren und sagen: Ok, das habe ich, und ich nagle mich deswegen nicht ans Kreuz, sondern ich erkenne es an, dass ich es habe. Nur dann kann ich, wenn ich mutig bin, und wenn ich dieses Gefühl nicht ändern will, sondern genau dieses Gefühl loslassen will und dafür bereit bin, dann kann ich es tun.
|
Das ist Heilung des Herzens, das ist das Geheimnis des Herzens, diese kontinuierliche Hinwendung in einem kontinuierlichen Dialog. So gut wir es können, zwischen uns, zwischen unserem Wesen, und unserem Herzen. Die Verbindung ist wunderbar. Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf das Herz lenken, strahlt Liebe und Freude von uns aus, und strahlt Liebe und Freude und so vieles andere in uns hinein. In jede Zelle, in jedes Organ, in jedes Netzwerk, in alles, in unser ganzes Wesen strahlt Liebe und Frieden und Achtsamkeit und Demut und Sorgfalt, wenn wir mit unserem Herzen verbunden sind. Und Freude entsteht. Und aus dieser Freude entsteht Kraft. Dass wir diese Zeiten meistern, ohne unterzugehen. Dass wir aufrecht durch unser Leben gehen und stark genug sind, auch mental, um zu verstehen, um nachzufragen. Vielleicht manches mal auch ein bisschen nachzubohren: Ist das denn wirklich so? Oder ist das eine getürkte sogenannte Wahrheit? Spüren wir Situationen an mit unserem Herzen, dann werden wir die Wahrheit erkennen, und in Weisheit durch unser Leben gehen.
|
|
So sei es, und seid gesegnet.
|
|
|
|
|
|
Ich freue mich sehr, wenn viele meine heute recht mahnenden Worte in sich aufnehmen können, und grüße Euch für heute herzlich, und seid gesegnet, und fühlt Euch gesegnet,
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie erhalten diese Information aufgrund Ihrer Registrierung in meiner Datei oder persönlichem Kontakt. Falls weitere Zusendungen unerwünscht sind, senden Sie mir bitte eine kurze Nachricht.
|
|
|
|
|
|
|