Juli 14, 2015

Über mich

Kindheit und Jugend

Ich wurde am 22.02.1950 in Wien geboren. Meine Mutter übte den Beruf der Krankenschwester aus. Ich bin der jüngere von zwei Brüdern, mein Bruder Hans Christian ist Pharmazeut und leitet die Adler-Apotheke am Aumannplatz im 18. Bezirk.

Im Wesentlichen hat meine Mutter meine emotionalen Bedürfnisse erfüllt, mir die Welt des Helfens und Heilens nahe gebracht. Mein Vater hat den intellektuellen Teil meiner Eltern verkörpert und mich zum Denken, Überlegen und auch Lernen angespornt. So habe ich von meinen beiden Elternteilen in großem Maße das gelernt, was in ihren eigenen Fähigkeiten lag.

Ich habe mich sehr früh zur Opernmusik hingezogen gefühlt, und meine erste Götterdämmerung an der Wiener Staatsoper bereits mit 15 Jahren gehört. Mein zweites Hauptinteresse gehörte dem Sport. Ich habe leidenschaftlich gerne Handball und Tennis gespielt, und viele Kameradschaften in diesem Bereich haben mich im Sinne von “Gemeinsam sind wir stärker als alleine” nachhaltig geprägt.

Während meiner Schulzeit an einem humanistischen Gymnasium war die Auseinandersetzung mit dem Wesen antiker Kulturen, das Bewusstmachen des alten Wissens aus Griechenland und Rom prägend.

Auch habe ich leidenschaftlich gerne Handball und Tennis gespielt, und viele Kameradschaften in diesem Bereich haben mich im Sinne von “Gemeinsam sind wir stärker als alleine” nachhaltig geprägt.

In dieser Zeit absolvierte ich auch die staatliche Tennislehrerausbildung und habe über den Sommer versucht, anderen Menschen die Freude an körperlicher Betätigung beim Tennisspielen nahe zu bringen.

Ich habe mich auch sehr früh zur Opernmusik hingezogen gefühlt und Musik hat nach wie vor in meinem Leben eine große Bedeutung.

Ausbildung

Ich habe an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien inskribiert und mein Studium 1973, also nach etwas mehr als 10 Semestern, abgeschlossen. Ich habe in vielen Famulaturen am Krankenbett meine ersten Erfahrungen am Patienten gemacht. Ich war von der Grundhaltung erfüllt, möglichst viel zu lernen, zu verstehen, Zusammenhänge zu erfassen und offenbar Etabliertes zu hinterfragen.

Nach meinem Chirurgierigorosum hat mich der damalige Vorstand der 1. Chirurgischen Universitätsklinik, Univ.Prof. Dr. Paul Fuchsig, eingeladen, an seiner Klinik zu arbeiten. Und so habe ich nach der Verfassung meiner ersten beiden Publikationen 1974 meine Position am AKH angetreten und entschied mich rasch für die chirurgische Krebsbehandlung als Hauptaufgabenbereich.

Bereits in meiner Anfangszeit am AKH war mir bewusst, dass die Verbreitung des Wissens in erster Linie in Form von wissenschaftlichen Publikationen zu erfolgen hat. Meine erste Arbeit habe ich im Jahre 1978 verfasst, inzwischen sind mehrere Hundert Arbeiten von mir erschienen.

Ein 16-monatiger Aufenthalt am amerikanischen nationalen Krebsinstitut in Bethesda (NCI) hat meinen weiteren wissenschaftlichen Werdegang sehr geprägt. Ich habe mich experimentell mit der Hormonabhängigkeit von Brusttumoren beschäftigt und klinisch die ganze Vielfalt der damals am NCI etablierten Konzepte und innovativen Therapieansätze miterlebt. Die wissenschaftliche Tätigkeit am NCI hat schließlich maßgeblich zu meiner Habilitation beigetragen, die 1990 erfolgte.

Medizinische Laufbahn

Nach meiner Habilitation eröffnete ich meine Privatordination. Für mich bedeutete das die Möglichkeit, Medizin nach meinen Vorstellungen zu leben und mich sehr persönlich mit den Betroffenen zu beschäftigen. Mein besonderes Augenmerk gilt einem ganzheitlichen Therapieansatz, in dem die Betroffenen selbst in ihrem Weg der Heilung eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Auch habe ich von Anfang an die Bedeutung der interdisziplinären Behandlung, die viele Jahre später in aller Munde war, erkannt. Qualität in der Krebsbehandlung kann ausschließlich durch Miteinbeziehung aller relevanten diagnostischen und therapeutischen Fachrichtungen, ermöglicht werden.